| Ausflug nach Berlin |
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am 03. und 04.09.2011 |
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Aufgrund der Einladung des
Bundestagsabgeordneten und Goldkronacher Schlossherren Hartmut Koschyk,
machten sich 49 Goldkronacher am Morgen des 03. September 2011 auf den
Weg in die Bundeshauptstadt Berlin. Nach
einer vierstündigen, entspannten und staufreien Fahrt im Reisebus
passierten wir den ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang Drei
Linden. Die heute leer stehende Grenzanlage bildete zu Zeiten der
deutschen Teilung ein Nadelöhr, durch das alle Reisenden von und nach
West-Berlin hindurch mussten. Nach dem Mittagessen in einer urigen Berliner Kneipe, direkt neben der Feuerwache in der Rankestraße konnte auf dem Kurfürstendamm flaniert und das herrliche Wetter genossen werden. Viele nutzen auch die Gelegenheit durch das Kaufhaus des Westens zu bummeln und das überaus reichhaltige Angebot zu bestaunen, bevor es weiter ging zur Besichtigung des deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Im Bundestag erklärte man uns die Arbeit der Abgeordneten und welche Prozesse nötig sind bis ein Gesetz verabschiedet werden kann. Neben den Aufgaben der Abgeordneten und deren Sitzordnung im Plenarsaal, welcher der größte Sitzungssaal eines Parlamentes in der Europäischen Union ist, wurde auch die Architektur und die Geschichte des Reichstagsgebäudes erläutert. Nach diesem kurzweiligen Vortrag konnte der Ausblick aus 47,5 Metern Höhe von der Glaskuppel auf dem Dach des Gebäudes genossen werden. Anschließend ging es in Richtung Hotel, auf dem Weg dorthin zeigte uns der Busfahrer bereits einige Sehenswürdigkeiten, wie verschiedene Botschaften im Regierungsviertel, den Amtssitz des Bundespräsidenten, oder den bekannten ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie, sowie den S-Bahnhof Friedrichstraße, welcher als Grenzbahnhof diente und deshalb von den Berlinern auch Tränenpalast genannt wurde. Nach der Ankunft im Estrel Hotel in der Sonnenallee in Neukölln, dem mit 1125 Zimmern größten Hotel Deutschlands, wurden die Zimmer bezogen. Man ließ den Tag würdevoll ausklingen und genoss die laue Sommernacht unter freiem Himmel im Biergarten am Ufer des Neuköllner Schifffahrtskanals. Das Programm ging am Sonntagmorgen bereits um 9 Uhr mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt durch die mit über 900 km² flächenmäßig größte Hauptstadt eines Mitgliedsstaates der EU weiter. Diese führte zuerst durch den 145000 Einwohner zählenden Stadtteil Kreuzberg, wo noch viele Altbauten gut erhalten sind. Vorbei am ehemaligen Flughafen Tempelhof, welcher durch die Luftbrücke berühmt wurde, ging es in Richtung Stadtmitte, zum Regierungsviertel mit Brandenburger Tor, Siegessäule und der Prachtstraße unter den Linden. Direkt im Anschluss an die Stadtrundfahrt im Bus ging es auf der Spree weiter. Auf dem Ausflugsschiff konnte das Kanzleramt, welches aufgrund der Architektur auch Waschmaschine genannt wird, der neue Hauptbahnhof, die Museumsinsel und der Standort des Berliner Schlosses, welches nach dem Krieg von der DDR abgerissen wurde und jetzt wieder aufgebaut werden soll, besichtigt werden. Am Nachmittag stand als letzter Programmpunkt noch das Mauerdenkmal an der Bernauer Straße auf der Tagesordnung. In einem informativen Vortrag brachte uns die Referentin die Geschichte der Berliner Mauer, die in der ganzen Welt für die Teilung zwischen West und Ost stand, näher. Von den ehemals 156 Kilometern Mauer rund um Westberlin sind in dem Denkmal noch 70 Meter Grenze mit Mauer, Todesstreifen und Wachturm original erhalten. Nach zwei überaus interessanten und informativen Tagen trat man am Sonntag gegen 16:00 Uhr die Heimreise an. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Leiter des Bundestagsbüros des Abgeordneten Hartmut Koschyk, Herrn Thomas Konhäuser, der das straffe aber interessante Programm für uns bestens organisiert hat und es uns auf diese Weise ermöglicht hat einen kleinen Ausschnitt aus geschichtsträchtigen Stadt zu sehen und zu erleben. |
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